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4.-6. Mai 2007 - Jassreise ins Piemont

Bilder
 

4. Mai 2007
Endlich nach fast 3 Jahren intensivem Jassen und manch gemütlicher Stunde kam der grosse Tag unserer Reise immer näher. Wir (Kurt, Anna, Mischa, René, Armin, Bruno x 2, Miriam, Luzia und Thomi) trafen uns alle pünktlich um 16.00 Uhr beim Neuhof in Neuheim. Alle ? Nein, 1 Person mussten wir auf dem Bossard-Kreisel in Steinhausen einsteigen lassen oder an der Bushaltestelle. Egal, diesmal hat er den richtigen Bus erwischt.
Unser Chauffeur (Ralph Birrer) fuhr mit flottem Tempo Richtung Gotthard.
Kurz vor Flüelen begann es richtig schön zu regnen, was hoffentlich nicht über alle 3 Tage so der Fall ist. Unsere Reisegeschwindigkeit betrug im Schnitt 100 km/h ob bergauf, geradeaus oder abwärts. Endlich, nach dem Gotthardtunnel beruhigte sich das Wetter zunehmend, was unserer guten Laune zusätzlich Motivation verlieh. In Bellinzona machten wir den ersten Brünzlihalt, viele weitere folgten, auf Wunsch von Thomi, darum reisten wir plötzlich mit 4 Damen.
Weiter gings bei Mendrisio über die Grenze Richtung Varese. Ziel „Stilles Örtchen“ für Kurt, nach einigen Versuchen fanden wir das Passende und Kurt konnte seinem Kleinen die grosse Welt zeigen. Danach kam auch unserer Navigationssystem Tom-Tom zum Einsatz. Nach kurzen Aktivierungsschwierigkeiten musste unser Tom-Tom feststellen, dass unsere Reise mit Ziel vor Alba etwas länger dauern dürfte. Armin telefonierte ins Restaurant, wo das späte Nachtessen geplant war, d.h. Armin wählte die Nummer und Anna erledigte den Rest.
Was nun, es wurde eine Alternative gesucht. Wir verliessen die Autostrada und peilten ein geeignetes Restaurant an. 10 Minuten nach unserer Suche fanden wir das Gewünschte. Anna erwies sich wieder als tolle Dolmetscherin und bald hatten alle einen Platz. Was danach folgte, war der erste Höhepunkt unserer Reise: Diverse Antipasti, Hauptgang, Dessert, Wein, Espressi und Grappa füllten unsere Mägen bis ins hinterste Plätzchen. Gesättigt und auch leicht müde machten wir uns auf den letzten Teil unserer Route. Kurz vor 0.30 Uhr kamen wir vor dem Hotel an. Zimmerbezug und noch ein Schlummertrunk für die Nachtmenschen und schwupp war der 1. Tag vorbei.

5. Mai 2007
Zum Frühstück trafen wir uns alle wieder gut ausgeruht. 2 von uns hatten noch zuviel Energie vom Vortag (einer in orange der andere in schwarz). Sie gingen noch eine Runde joggen.
Um ca. 9.30 h fuhren wir nach Alba zum Markt in der Altstadt. Wir flanierten den Ständen entlang, tranken unsere obligaten Espressi, assen Gelati und schon waren 2 Stunden vorbei. Jetzt mussten wir uns langsam beeilen, damit wir rechtzeitig zu unserer ersten Weindegustation kamen. Während der Fahrt durch diese schöne Gegend bemerkte fast niemand, dass wir einen kleinen Umweg zu dem Weinbauern in Canale machten. Dank den Übersetzungen von Anna fanden wir schliesslich unser Ziel. Nach einem kleinen Rundgang durch den Weinkeller folgte der gemütliche Teil. Ungefähr 8 Sorten Wein durften wir degustieren, darunter auch 2 exklusive Tropfen des Weingutes Malvira. Alle kauften mindestens 1 Karton Wein oder ????. Wir überreichten als Dank zwei Spezialitäten von Neuheim.
Mit ca. 1 Stunde Verspätung gingen wir zu Fuss in die Villa Tiboldi zum Mittagessen. Hier war wieder schlemmen angesagt. Alles passte. Eine traumhafte Lage, ein schöner Saal, sehr gutes Essen und eine ausgelassene Stimmung verlängerte unseren Aufenthalt bis 16.00 Uhr. Schnell bezahlen, allez hopp, weitergings.
Die nächste Degustation würde um 16.00 h in Barbaresco bei Co’del Baio stattfinden.. Auch hier war wieder die schöne Gegend nicht zu übersehen, nur das Schild mit der Wegbeschriftung sahen wir nicht. Nach einer Zusatzrunde trafen wir doch noch am Zielort ein. So schnell fand sicher noch keine Weindegustation statt. Innert knapp 20 Minuten durften oder besser gesagt mussten wir 2 Weine, einen Moscato und einen Grappa degustieren, Weinkauf tätigen und ciao sagen. Mehr Zeit hatten die Weinbauern wegen unserer Verspätung nicht. Trotzdem bedankten wir uns ganz herzlich mit einem Geschenk.
Kurz nach 18.30 Uhr trafen wir im Hotel ein, wo wir uns frisch machten für das Nachtessen. Ganze 10 Gänge warteten darauf, von uns vertilgt zu werden. Das Restaurant „Terra Luna“ befand sich in Monforte d’Alba, knapp eine halbe Stunde vom Hotel entfernt. Auch hier stimmte wieder alles, aber für einige war es etwas zu viel vom Guten. Das Mittagessen liess grüssen. Der Abend neigte sich dem Ende entgegen, als Mischa seine ausführlichen Statistiken in bester Excel-Manier allen Anwesenden zeigte. Eine Person wurde speziell geehrt, ohne diese würden wir sicher noch ein weiteres Jahr jassen, um auf diese Reise zu gehen.
Im Hotel angekommen, mussten wir noch einen Schlumbi genehmigen. Auch diesmal konnte sich Kurt vor dem Teddybär-Greifarm-Spiel nicht beherrschen. Unzählige Euros auch gespendete, fütterte er, um am Schluss einzusehen, dass sein Unterfangen unmöglich ist. So konnte auch er noch glücklich und gut gesättigt ins Heija-Bettchen gehen.

6. Mai 2007
Zwei Frühaufsteher mussten sich unbedingt die überflüssigen Pfunde vom Leib joggen. Kurt kam leicht schwitzend zurück, und Armin war ein klein wenig, ziemlich rot und durchschwitzt zum Frühstück erschienen. Aber alle anderen nahmen eine Light-Version des Frühstücks ein: Kaffee und Fruchtsaft. Gegen 10 Uhr verabschiedeten wir uns vom Hotel und fuhren nach Aqui Terme.
Unterwegs bestaunten wir immer wieder die schöne Gegend mit den Rebbergen, den schönen Häusern und den Mohnblumenfeldern. Einen Abschreiber mussten wir doch noch machen. Das Mittagessen liessen wir sausen, alle hatten noch genug vom Vorabend. Dafür offerierte Thomi „unsere 4. Dame“ allen eine typisch italienische Gelati. Nach einem kurzen Bummel durch die Kleinstadt, wurde es langsam Zeit, sich auf den Heimweg zu machen.
Wir fuhren Richtung Lago Maggiore, wo extra die frecce tricolore eine kleine Flugshow für uns zum Besten gab. Aber ohne eine echte italienische Pizza wollten wir dieses Land nicht verlassen. Auch hier stimmte das Timing unseres Tom Tom. Dies war genau der richtige Abschluss unserer Reise ins Piemont.
So und nun gings definitiv zurück in die Heimat. Ohne grosse Zwischenfälle (1 Brünzlihalt von der 4. Dame) erreichten wir Neuheim gegen 21:00 Uhr. Jetzt ging das grosse Verteilen der ca. 120 Flaschen Wein vonstatten, und alle waren zufrieden. Wir verabschie-deten uns, und fanden, dass eine solche Reise fast nicht zu toppen sei. Angefangen beim Chauffeur, unserem Tom Tom ( Armin), unseren 4 Damen und den restlichen Teilnehmern, es passte wirklich alles zusammen. Ich denke, wir haben diese Reise wirklich genossen und hoffe, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, in dieser Gegend einige Tage zu verbringen.
Einen speziellen Dank möchte ich an Armin richten, der die Reise bis ins letzte Detail durchorganisiert hat und nicht aus der Ruhe zu bringen war. Auch Ralph, unser Chauffeur, machte seinen Job tadellos und fuhr immer total motiviert umher. Wir kommen gerne bei der nächsten Reise wieder auf dich zurück.
So nun hoffe ich, das wesentliche der Reise bekannt gemacht zu haben und freue mich schon auf die nächsten 2 Jahre, wo wir am Dienstagabend wieder gemeinsam jassen, fluchen, jammern und träumen werden.
In diesem Sinne eine schöne Zeit.

Menzingen, 24. Mai 2007
René Blättler

 
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