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12.-15. August 2001 - Sattler Trainingslager in Brig

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Nach individueller Anreise, trafen sich 15 Sattler und 13 Neuheimer im Sportcenter Olympica in Brig. Dort wurden sie vom Chef des Centers, Hans Fux, empfangen. Er informierte kurz über das Badmintongymnasium in Brig, neue Trainingsmöglichkeiten, allgemeine Veränderungen sowie Spielregeln innerhalb des Centers.
Anschliessend erklärte uns Anita Schuler, welche das Lager organisiert hat, den Ablauf der vier Trainingstage mit den verschiedenen Angeboten in- und ausserhalb des Centers. Als Trainer engagiert wurde wiederum Guido von Rotz, der schon in den letzten Jahren im Trainingslager erfolgreich das Badminton-ABC näher gebracht hatte.

Als neuer Teilnehmer des Trainingslager war ich von den vielen Möglichkeiten im und um das Center begeistert: Kraftraum mit Ausdauergeräten, Sauna, Solarien, Tanz- und Gymnastikraum, Massagen, Bespannservice, Sporthalle mit Kletterwand, 12 Badmintonfeldern und Tischtennismöglichkeiten. In der näheren Umgebung lockte das bekannte Brigerbad, zahlreiche Mountainbikestrecken und die Nähe zur historischen Stadt Brig.

Das Badmintontraining wurde gewöhnlich für 2 x 3 Stunden morgens und abends jeweils in drei Teilen durchgeführt: Aufwärmen / Schlagtraining / Freies Spielen. Bei einigen Spielern hinterliess schon die Aufwärmphase ihre Spuren. Nicht jedermann beherrschte die Uebungen so mühelos wie sie Guido uns zeigte. So merkten dann bereits am zweiten Tag dieselben Leute auch schon ganz deftig, dass es nebst den Beinmuskeln auch noch Arm- und Rumpfmuskeln gibt. Nebenbei wurde zudem festgestellt, dass die Koordination der Beine und Arme auch nicht jedermanns Sache war. Der "Neuzugang" des Clubs staunte, was der BC Neuheim in Sachen Kondition so alles zu bieten hatte, nur mit der Technik und Erfahrung allein lässt es sich halt nicht Badminton spielen - oder doch?

Das Schlagtraining war mit effizienten Uebungen bestückt und so ausgelegt, dass man sich gut auf die Verbesserung seiner Technik konzentrieren konnte, ohne gross in Zeitdruck zu geraten. Ziel aller Schlagtrainings war es, fehlerfrei zu spielen und die Bälle genau zu platzieren.

Am Mittwochmorgen erteilte uns der deutsche Juniorentrainer, welcher vom Center eingestellt ist, Lektionenen im Badminton. Er klärte uns über die defensive und offensive Spieltaktik im Einzel auf: Es schien, dass wir für ihn nicht wirklich eine Herausforderung waren und so korrigierte er auch kaum unsere Bemühungen. Dennoch haben einige Sequenzen seiner Stopballstrategie Früchte getragen und konnte in den anschliessenden Spielen umgesetzt werden.

Natürlich lebt das Trainingslager auch von den gesellschaftlichen Anlässen wie z.B. Jassen, Kinder hüten, Dart oder ganz einfach von einer lustigen Runde im Sprüche klopfen. Leider war ich nie bis zum Schluss in einer dieser Runden vertreten. Mir flüsterten aber die Sandmännchen zu, dass sie schon einige Ueberstunden machen mussten und feststellten, dass gewisse wichtige Personen des Neuheimer Vereins vor lauter "Müdigkeit" nicht immer ganz sicher waren, was sie soeben getan oder gesagt hatten.
Schön ist auch, dass sich Badminton mit Jassen kombinieren lässt. Dies haben uns einmal mehr Heidi und Hück gezeigt: Nach ihrer Jassniederlage gegen Zita Wyss und Markus Schuler forderten sie die beiden zu einer Revanche im Mixed heraus.

Manch eine(r) nützte die Gunst der Stunde und versuchte sich im Baby sitten oder war es gar eine Art "Hauptprobe"? Anita machte dabei eine gute Falle und sie genoss es sichtlich mit so zwei freundlichen Jungs durch die Gegend zu kurven und die Lorbeeren einer Zwillingsmama zu ernten. Nur - eine Erfahrung blieb Anita erspart: sie durfte Yannic und Pascal während der Nacht auswärts geben, was die Angelegenheit natürlich ungeheuer erleichterte. Nichts desto trotz konnten wir uns so ungestört dem Training zuwenden, was ich sehr zu schätzen wusste. Positive Nachwehen lösten die Zwillinge auch bei Rebekka Holdener aus - sie meldete sich gleich für einen weiteren Tag als Babysitter - wir nahmen das Angebot natürlich dankend an.

Im Abendprogramm standen auch mentales Training und Spining im Angebot. Das mentale Training wurde auch als vorabendliche Einschlafübung genutzt, hörte man doch aus der einen oder anderen Ecke ein kräftiges Ziehen. Die Spining-Stunde verliessen hingegen sämtliche Teilnehmer mit hochroten Köpfen. Das Tempo mitzuhalten und vorallem den Takt zu finden, war doch ziemlich schwierig. Trotzdem schien die Stunde zu begeistern und wird dem einen oder anderen noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein voller Erfolg war auch der Grillabend, welcher vom Center aus organisiert und vom Bruder von Hans durchgeführt wurde. Der laue Augustabend und die Bergkulisse trugen ebenfalls zum Gelingen bei. Einzig zu bemerken wäre, dass mit den Steaks reichlich spät aufgefahren wurde, nämlich dann, als sich fast alle mit Raclette und Würsten schon genug eingedeckt hatten - Galli hingegen wusste von dem Angebot und wollte sich zu später Stunde noch ein Steak gönnen. Dabei rechnete er aber nicht mit der schnellen Chrigi und Co., welche ihm das Steak vor der Nase genüsslich Biss für Biss wegassen.

Das Trainingslager war ein voller Erfolg - gesellschaftlich wie auch sportlich. Soviel mir bekannt ist, hatte niemand gravierende Verletzungen geholt. Die kleinen Andenken hingegen - genannt Blasen und etwas steifer Gang - die hatten einige sicher auch noch zuhause begleitet. Die 4 Tage sind ein gelungener und motivierender Einstieg in die neue Saison und sind unbedingt weiter zu empfehlen.

Gisely Schryber
Neuheim, 15. August 2001

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